Manchmal beginnt alles mit einem Gedanken. Einem Gedanken, der sich nicht mehr abschütteln lässt. Er nistet sich ein, wächst, verlangt nach Ausdruck – nicht laut, nicht schrill, sondern mit Nachdruck. Und dann kommt dieser Moment, in dem man spürt: Jetzt. Jetzt muss er raus. Also schreibt man ihn nieder. Wort für Wort. Gedanke für Gedanke. Vielleicht liest es jemand. Vielleicht auch nicht. Aber das war nie der Punkt.
Im Laufe der Zeit werden aus einzelnen Gedanken ganze Texte. Aus Texten eine Stimme. Und aus dieser Stimme entsteht ein Ort. Kein Ort, der nach Aufmerksamkeit schreit, sondern einer, der einfach da ist – für jene, die ihn finden wollen. Für jene, die spüren: „Ich bin nicht allein mit dem, was ich denke.“ Und ehe man sich versieht, ist da etwas gewachsen. Unaufgeregt. Beständig. Und plötzlich steht da eine Zahl, die innehalten lässt.
Es sind 100.
100 Beiträge. 100 Mal laut gedacht. 100 Mal geschrieben, gelöscht, umformuliert, verworfen, neu begonnen. 100 Mal ehrlich, manchmal unbequem, immer offen gesprochen. Dieser hier ist der Hundertste. Und vielleicht ist genau das der richtige Moment, um kurz innezuhalten, Danke zu sagen – an alle, die mitlesen, mitdenken, mitfühlen.
Doch keine Sorge: Das war kein Rückblick, kein Abschied und kein Resümee. Es ist ein kleines Innehalten. Ein stilles Nicken. Und ein Ausblick – auf Beitrag 101 und alle, die noch folgen werden.
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