Seite auswählen

Onlineshopping – Freud und Leid!

Onlineshopping – Freud und Leid!

Täglich liest man es, das irgendwo irgendwer beim online shoppen betrogen wurde, doch das einem das selber passiert, daran glaubt man nicht. Obwohl ich ein Verfechter des lokalen Handels bin, nutze ich Amazon, Ebay, Zalando und Co regelmäßig für Produkte, die ich leider im regionalen Handel nicht bekomme. Von ausgefallenen Gadgets und Zubehör bis hin zu Schuhen kaufe ich online, auch dieses Mal. Ja, mir ist es passiert, ich bin Betrügern auf den Leim gegangen und habe dank meines Bankberaters Glück gehabt.

Ich wollte für einen Bekannten Schuhe kaufen, Schuhe die es leider im lokalen Handel nicht mehr gibt. Ich suchte auf den klassischen Shopping-Seiten, doch hatte ich kein Glück dabei. Also nutzte ich Google und fand die Schuhe in einem Onlineshop mit deutscher Webseite. Da ich schon verzweifelt war, da diese Schuhe schwer zubekommen sind, zögerte ich nicht lange, und bestellte. Die richtige Schuhgröße ausgewählt, rein in den Warenkorb und ab zur Kassa. Ich gab die Kreditkarten-Daten ein und bis hierher war alles wie in jeden andern Onlineshop. Doch beim „Klick“ auf kaufen, kam eine Fehlermeldung, eine englische Fehlermeldung, die nicht wirklich einen Sinn ergab. Und da mir die englische Fehlermeldung spanisch vorkam, ging ich auf Nummer sicher und ließ es bleiben.

Ich vergaß diesen misslungen Onlineshop Versuch, und eine Woche später hatte ich eine Abbuchung auf meinem Kreditkarten-Konto, von einem Unternehmen das ich nicht kannte, also suchte ich die Bank auf. Und beim Gespräch mit meinem Bankberater hat sich sich herausgestellt, das ich einen Betrüger bzw Betrügern ins Netz gegangen bin. Wir sind die weiteren Schritte durchgegangen, und wieder war diese Angelegenheit für mich erledigt. Bis ich ein paar Tage später einen Anruf von meinem Bankberater bekam, mit der Frage „wo bist du?“. Zuerst dachte ich, er will mich verarschen, doch er meinte es ernst (ein paar Tage vorher wurde ein Flug abgebucht, also war seine Frage berechtigt). Als ich meinte ich sei arbeiten, erklärte er mir was los ist. Meine Kreditkarten-Daten wurden verkauft und in den USA wurde damit munter Essen, Einkäufe und Co getätigt, natürlich jedesmal unter € 50,-, damit es nicht auffällt.

Auch wenn ich mich in einem vorigen Beitrag darüber aufregte, das Google Chrome Webseiten mit Anmeldung die kein https haben sperrt, ist dies beim online shoppen sehr nützlich. Sowohl Firefox als auch Google Chrome informieren den Nutzer ob der Onlineshop sicher ist oder nicht. Achtet darauf und spart euch damit sehr viel Ärger!

 

 

 

Titelfoto: pixabay.com

Daniel

Über den Autor

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert