Das iPhone 17 Pro in Orange war ein Statement. Ein mutiger Schritt von Apple, der zeigt: Farbe und Professionalität schließen sich nicht aus. Ganz im Gegenteil. Wer das Gerät täglich in der Hand hält, weiß: Es macht gute Laune. Es fällt auf. Es hat Persönlichkeit.
Und jetzt? Jetzt stehen wir vor einer spannenden Frage, die mich ehrlich gesagt schon länger beschäftigt.
Bunte MacBooks kommen – aber nur für Einsteiger?
Die Gerüchteküche brodelt: Apple soll ein neues MacBook ohne Namenszusatz planen – ein Einsteigermodell mit Alugehäuse, günstigeren Komponenten und – Überraschung – kräftigeren Farben als beim MacBook Air. Pastelltöne, heißt es, aber trotzdem bunter, fröhlicher, charaktervoller.
Das klingt gut. Wirklich. Aber hier liegt das Problem.
Pro-Geräte in Schwarz und Silber: Seit wann ist Einheitsbrei professionell?
Das MacBook Pro bleibt grau. Schwarz. Silber. Immer. Als wäre Farbe ein Zeichen von Unprofessionalität. Als würden kreative Köpfe, Entwickler, Designer und Unternehmer plötzlich weniger leisten, nur weil ihr Laptop nicht aussieht wie Einheitsbrei aus der Büroausstattung..
Ich verstehe die Logik schlichtweg nicht.
Warum sollen wir im Büro Einheitsbrei haben? Warum soll der Schreibtisch zu Hause aussehen wie ein Wartezimmer beim Steuerberater? Wo ist der Apple, der uns einst mit knallbunten iMacs begeistert hat? Wo ist der Spirit der transparenten iBooks, die damals wie kleine Kunstwerke wirkten?
Sticker und Cases? Nein, danke.
„Kauf dir doch einen bunten Vinyl-Aufkleber“ – dieser Vorschlag kommt immer. Klar, gibt es. Ändert aber nichts daran, dass ich beim Arbeiten auf ein graues Gehäuse schaue. Die Innenfläche rund um die Tastatur – das, was ich täglich stundenlang vor mir habe – bleibt trist.
Ich möchte Farbe sehen, wenn ich arbeite. Nicht von außen, nicht unter einer Hülle versteckt. Direkt. Ehrlich. Als Teil des Geräts.

Meine Forderung an Apple: Traut euch!
Der Megaerfolg des iPhone 17 Pro in Orange sollte ein klares Signal sein. Menschen lieben Farbe. Menschen wollen Ausdruck. Auch im professionellen Umfeld.
Es müssen keine hundert Farben sein. Aber ein kräftiges Orange, ein Dynamic Blue – das wären zwei Töne, die das MacBook Pro vom grauen Büroalltag abheben würden, ohne den professionellen Anspruch zu verlieren. Schwarz und Silber können bleiben. Natürlich. Aber Auswahl ist keine Schwäche – sie ist Stärke.
Apple, ihr habt beim iPhone gezeigt, dass ihr es könnt. Jetzt seid ihr beim Mac dran.
50 Jahre Apple – der perfekte Moment für einen neuen Farbaufbruch
Und weißt du was? Der Zeitpunkt könnte kaum besser sein. Apple feiert heuer sein 50-jähriges Jubiläum. Ein halbes Jahrhundert Innovation, Design und – zumindest zeitweise – mutiger Farbe.
Genau das war es nämlich, was Apple unter Steve Jobs nach seiner Rückkehr so besonders gemacht hat. Als er gemeinsam mit Jony Ive die iMacs und iBooks in diesen wunderbaren, transparenten Farben auf den Markt brachte, war das mehr als ein Designentscheidung. Es war ein Statement. Es war Lebensfreude in Hardware gegossen.
Meine Hoffnung: Das 50-jährige Jubiläum könnte der Auslöser sein, den Apple braucht, um endlich wieder Farbe ins gesamte Hardwaresortiment zu bringen. Nicht nur beim iPhone. Nicht nur beim Einsteigermodell. Sondern quer durch die gesamte Mac-Lineup – vom MacBook Air bis zum MacBook Pro.
Ein Jubiläum ist der perfekte Anlass, sich auf die eigenen Wurzeln zu besinnen. Und die Wurzeln von Apple waren bunt.



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