Verkehrschaos als Ausrede: Warum „No Disneyland“ eine idiotische Initiative ist
Die Initiative "No Disneyland" blockiert die Familypark-Erweiterung im Burgenland โ€“ angeblich wegen Verkehrschaos. Doch wรคhrend Investoren Millionen investieren und Arbeitsplรคtze schaffen wollen, verhindert Klein-Klein-Denken wirtschaftliche Entwicklung. Ein Plรคdoyer fรผr Mut statt Blockadehaltung und gegen kurzsichtige Bรผrokratie.

von | Feb. 15, 2026 | Echo

Wรคhrend andere Regionen um jeden Investor kรคmpfen, leistet sich das Burgenland den Luxus, Wirtschaftsentwicklung aktiv zu verhindern. Die Initiative „No Disneyland“ gegen die Erweiterung des Familyparks ist das perfekte Beispiel fรผr รถsterreichisches Klein-Klein-Denken โ€“ und offen gesprochen: fรผr ausgesprochene Dummheit.

Der Familypark will expandieren. Zwei Hektar Richtung Rust. Arbeitsplรคtze schaffen. Touristen anziehen. Geld in die Region bringen.ย Und was passiert? Eine Bรผrgerinitiative mobilisiert gegen das „Verkehrschaos“. Als wรคre mehr Verkehr das Schlimmste, was einer strukturschwachen Region passieren kann.

Lasst uns das mal durchdenken: Touristen bedeuten volle Hotels, belebte Restaurants, florierende Geschรคfte. Familien, die nicht nur den Park besuchen, sondern รผbernachten, einkaufen, konsumieren. Sie brauchen Kleidung, wenn das Kind sich beschmutzt. Sie kaufen Lebensmittel fรผr ihr Apartment. Sie gehen essen.ย Sie bringen Geld โ€“ genau das, was das Burgenland und seine Wirtschaft brauchen kรถnnen.

Aber nein. Lieber stellt man sich quer. Wegen Autos. Wegen Verkehr.

Die Heuchelei ist unertrรคglich. Als in Eisenstadt der Hornbach gebaut wurde, hat die Politik Millionen in eine spezielle Kreuzung investiert. Kein Problem, keine Bรผrgerinitiative, keine Sorge um Verkehrschaos. Warum? Weil ein Baumarkt politisch opportun war. Beim Familypark aber โ€“ Schweigen aus der Politik. Kein Verkehrskonzept, keine UmfahrungsstraรŸe, keine Vision.

Dabei liegt die S31 direkt daneben. Eine Umfahrung, die die betroffenen „Problemzonen“ zum Park umfรคhrt? Technisch machbar. Politisch anscheinend zu kompliziert. Und fรผr Initiativen nicht verstรคndlich.

Hier offenbart sich ein grundsรคtzliches Problem: In Zeiten von Wirtschaftskrisen und Unsicherheit verhindern wir aktiv Investitionen. Ein Unternehmen will wachsen, expandieren, Arbeitsplรคtze schaffen โ€“ und wir sagen: „Nein danke, zu viel Verkehr.“ Das ist nicht Bรผrgerbeteiligung. Das ist wirtschaftlicher Selbstmord.

Ich verstehe, dass Anrainer sich vom Verkehr belรคstigt fรผhlen. Das ist legitim. Aber die Lรถsung ist nicht, Entwicklung zu verhindern. Die Lรถsung ist, dass die Politik ihre verdammte Arbeit macht. Infrastruktur schaffen. Verkehrskonzepte entwickeln. Gemeinsam mit dem Investor nach Lรถsungen suchen.

Stattdessen: Nichts. Totschweigen. Typisch burgenlรคndisch.

Die „No Disneyland“-Initiative ist kurzsichtig, wirtschaftsfeindlich und โ€“ ja, ich sage es deutlich โ€“ idiotisch.ย Sie opfert langfristige Entwicklung fรผr kurzfristige Ruhe. Sie verhindert Wachstum aus Bequemlichkeit. Und sie zeigt, warum das Burgenland wirtschaftlich hinterherhinkt und weiter hinterherhinken wird.

Wenn wir als Region erfolgreich sein wollen, mรผssen wir aufhรถren, jede Entwicklung zu bekรคmpfen. Wir brauchen mehr Mut, mehr Vision โ€“ und deutlich weniger „Nein, bei mir nicht“.


Was denkst du รผber die Familypark-Erweiterung? Fortschritt oder berechtigte Kritik? Diskutiere mit in den Kommentaren.

Daniel

Daniel, ein 80er-Jahrgang mit 90er-Jahre-Vibes aus dem Burgenland, hatte schon als Kind mehr Ideen, als die Tapeten Platz boten. Technologie fand er cooler als jedes Tamagotchi. Sein Plan: Die Welt ein bisschen bunter machen und dabei nicht auf zu viele Regeln achten.

verfasst von: <a href="https://offen-gesprochen.at/author/og_admin" target="_self">Daniel</a>

verfasst von: Daniel

verรถffentlicht am: 15. Februar 2026

Daniel, ein 80er-Jahrgang mit 90er-Jahre-Vibes aus dem Burgenland, hatte schon als Kind mehr Ideen, als die Tapeten Platz boten. Technologie fand er cooler als jedes Tamagotchi. Sein Plan: Die Welt ein bisschen bunter machen und dabei nicht auf zu viele Regeln achten.

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