Meta, hör auf mit dem Metaverse – und fang endlich an, deine Plattformen zu retten
Während Meta Milliarden in das Metaverse und AI pumpt, versinken Instagram und Facebook in Spam, Betrug und gehackten Konten. Die wahren Probleme der Nutzer:innen? Werden ignoriert. Zeit, dass Mark Zuckerberg aufwacht – und seine Plattformen wieder nutzbar macht.
Veröffentlicht: 03/04/25
Verfasst von:Daniel

Was haben das Metaverse, AI-Chatbots und Smartbrillen gemeinsam? Richtig: Niemand hat sie bestellt – aber Mark Zuckerberg liefert trotzdem. Während der Meta-Konzern Milliarden in Technologien pumpt, die entweder niemand braucht oder nur eine elitäre Tech-Bubble wirklich spannend findet, versinken Instagram und Facebook im digitalen Chaos aus Spam, Scam und gestohlenen Accounts.

Und das ist nicht übertrieben. Es ist Realität. Tägliche Realität.

Willkommen in der Spam-Hölle

Auf Instagram bekommst du mehr dubiose Nachrichten als echte Kommentare. Bots fluten die Plattform mit Krypto-Scams, gefälschten Gewinnspielen und „Hi Babe, click here“-Dreck, als gäbe es dafür eine Prämie. Facebook ist keinen Deut besser – Freundschaftsanfragen von gefälschten Profilen, Kommentare unter Posts mit betrügerischen Links oder seltsamen Zeichenfolgen, die eher nach Malware riechen als nach menschlicher Kommunikation.

Und was macht Meta? Führt ein paar neue Funktionen ein, die ohnehin kaum jemand versteht oder nutzt. Oder versteckt das Supportformular noch eine Ebene tiefer im Labyrinth des „Hilfebereichs“. Vielen Dank auch.

Kontodiebstahl – der neue Volkssport auf Instagram

Besonders absurd wird es, wenn man sieht, wie leichtfertig Meta mit den Problemen rund um Account-Diebstahl umgeht. Instagram-Konten werden täglich gehackt – oft innerhalb von Sekunden. Und danach beginnt der eigentliche Horror: Der Zugang ist weg, die Zwei-Faktor-Authentifizierung wird unterwandert, und selbst mit Personalausweis, E-Mail und verzweifelten Supportanfragen bleibt der Account oft einfach weg. Verloren im digitalen Nirvana. Stattdessen bekommt man eine automatisierte Antwortmail – oder gleich gar nichts.

Warum? Weil es keinen echten Support gibt. Weil Sicherheit bei Meta anscheinend nicht „sexy“ genug ist, um Millionenbudgets zu rechtfertigen. Und weil Mark Zuckerberg wohl lieber in eine virtuelle Parallelwelt investiert, anstatt die reale Misere zu lösen, in der sich Millionen Nutzer:innen jeden Tag wiederfinden.

Milliarden für Technik, die niemand nutzt

Das Metaverse? Eine Totgeburt mit Anlauf. Selbst Meta-Mitarbeiter:innen sollen es kaum nutzen. KI-Innovationen? Nett, aber lösen sie das Problem mit den täglich hundertfach geklauten Accounts? Wohl kaum. Es ist, als würde die Feuerwehr lieber neue Schläuche designen, statt den brennenden Häuserblock zu löschen.

Dabei wäre es so einfach:

  • Besserer Schutz vor Phishing und Hacking
  • Schneller und transparenter Support bei Accountverlust
  • Intelligente Filter gegen Spam und Bots
  • Menschliche Moderation statt KI-Alibi

Lieber Mark, …

Du musst nicht die Welt retten. Aber vielleicht könntest du endlich mal Instagram & Facebook retten. Oder wenigstens den Versuch starten. Deine Nutzer:innen würden es dir danken. Und offen gesprochen: Es würde deiner Glaubwürdigkeit mehr helfen als jede neue Virtual-Reality-Brille, die du uns andrehen willst.

Denn bevor du uns in deine Zukunftsvisionen hineinziehst, sorge bitte erst dafür, dass wir in der Gegenwart nicht jeden Tag unsere Zeit, Nerven und Identitäten auf deinen Plattformen verlieren.

Daniel

Daniel, ein 80er-Jahrgang mit 90er-Jahre-Vibes aus dem Burgenland, hatte schon als Kind mehr Ideen, als die Tapeten Platz boten. Technologie fand er cooler als jedes Tamagotchi. Sein Plan: Die Welt ein bisschen bunter machen und dabei nicht auf zu viele Regeln achten.

verfasst von: <a href="https://offen-gesprochen.at/author/og_admin" target="_self">Daniel</a>

verfasst von: Daniel

veröffentlicht am: 3. April 2025

Daniel, ein 80er-Jahrgang mit 90er-Jahre-Vibes aus dem Burgenland, hatte schon als Kind mehr Ideen, als die Tapeten Platz boten. Technologie fand er cooler als jedes Tamagotchi. Sein Plan: Die Welt ein bisschen bunter machen und dabei nicht auf zu viele Regeln achten.

Disclaimer für Blog-Beiträge auf offen-gesprochen.at

Die auf diesem Blog veröffentlichten Beiträge dienen der kritischen Auseinandersetzung mit politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Themen. Sämtliche Analysen, Kommentare und Einschätzungen stellen ausschließlich die subjektive Meinung des Autors dar und beruhen auf öffentlich zugänglichen Informationen.

Die Erwähnung von Personen oder Institutionen in den Beiträgen stellt keine persönliche Herabsetzung oder Abwertung dar, sondern dient der sachlichen Dokumentation und kritischen Reflexion von (auffälligen) Positionen, öffentlichen Aussagen oder Handlungen. Ziel ist es, politische und gesellschaftliche Entwicklungen einzuordnen, zu hinterfragen und zur Diskussion anzuregen.

Sollte sich eine betroffene Person oder Institution in ihrer Darstellung als falsch oder verzerrt wahrgenommen fühlen, besteht die Möglichkeit, mit dem Autor in Kontakt zu treten.

Kommentare

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert