Wenn ein Blog „offen gesprochen“ heißt, dann sollte das nicht nur für Politik und Gesellschaft gelten, sondern auch für die eigene Küche. Also reden wir heute mal offen darüber, wie KI bei uns tatsächlich zum Einsatz kommt. Kein Geheimnis, keine Ausrede – einfach die Fakten offen gesprochen.
Bilder
Die meisten Bilder auf offen-gesprochen.at werden mit KI erstellt. Der Grund ist simpel: So passen sie exakt zum jeweiligen Text, statt dass wir ein halbwegs passendes Stockfoto zusammensuchen, das dann doch nicht ganz trifft. Und natürlich geht es auch ums Geld. Gute Stockfotos kosten etwas, und wenn wir diese Kosten decken wollen, würde das bedeuten: Werbung einblenden oder bezahlte Artikel schreiben. Genau das wollen wir nicht. Uns ist es wichtiger, unabhängig zu bleiben, als jedes Bild von einer Stockfoto-Seite zu kaufen.
Wenn wir doch auf (kostenlose) Stockfotos zurückgreifen, dann werden die bei uns nicht einfach eins zu eins übernommen. Die wandern durch Photoshop, werden montiert, kombiniert, angepasst – gutes altes grafisches Handwerk eben, nicht nur ein Klick und fertig.
Unsere Bilder werden, wenn sie mit KI erstellt oder modifiziert werden, entsprechend gekennzeichnet – nicht nur die, die seit dem EU AI Act veröffentlicht werden, sondern auch alle bisherigen. Transparenz ist und bleibt uns hier wichtig.
Texte
Die Texte auf offen-gesprochen.at sind, wenn nicht anders angegeben, von mir, Daniel. Wenn ich einen Artikel schreibe, dann ist das meine Idee, meine Meinung, meine Handschrift. KI kommt höchstens zum Einsatz, um schnell auf Tipp- oder Rechtschreibfehler drüberzuschauen – weil, seien wir ehrlich, wer schnell mal einen Gedanken runtertippt, dem passiert auch mal ein Fehler. Aber die Substanz, die Idee, die Position dahinter: die kommt von mir.
Und die Ideen kommen auch nicht von einer KI, die mir sagt, was gerade trendet. Sie entstehen Old-School like, beim Scrollen durch Social Media, beim Lesen der Nachrichten, beim Ärgern über irgendeine Headline. Menschliche Beobachtung, kein Algorithmus, der mir vorschlägt, worüber ich schreiben soll.
Um ganz offen zu sein: Wenn ich unterwegs bin, nutze ich außerdem ein digitales KI-Diktiergerät (das Note Pro von Comulytic). Es hilft mir, Gedanken schnell festzuhalten, bevor sie wieder weg sind. Manchmal diktiere ich einen ganzen Beitrag als Rohfassung rein, die ich danach selbst bearbeite. Manchmal spreche ich auch nur Ideen oder Schlagwörter zu einem Thema ein, die ich mir damit für später merke. Das ist einfach oft die schnellste Möglichkeit, Dinge im Moment festzuhalten, um sie dann in Ruhe zu einem fertigen Beitrag auszuarbeiten. Die KI übersetzt dabei nur das Gesprochene eins zu eins in Text. Nichts wird umformuliert, nichts hinzugefügt, nichts „verbessert“.
Warum wir das jetzt schreiben
Hinter offen-gesprochen.at stehe nicht nur ich (Daniel), und gemeinsam wurde entschieden, dass wir uns mit dem Thema Umgang mit KI auseinandersetzen müssen, da es einfach ein Teil unser aller Leben geworden ist – und auch ein Teil des Lebens von euch Lesern. Darum ist es uns wichtig, damit offen umzugehen. Deswegen gibt es diesen Beitrag. Und ja, natürlich wurde er von einer KI auf Tippfehler gegengelesen, die passieren nun mal. Aber Scherz beiseite: Es ist in der heutigen Zeit wirklich wichtig, klarzumachen, was Fake ist und was echt. Genau das ist der Sinn dieser Stellungnahme. Wir wollen vermitteln, dass wir KI nutzen, um uns unterstützen und helfen zu lassen – aber nicht, um unsere Arbeit komplett abzugeben. Dafür liebe ich das Schreiben und das Ausformulieren von Gedanken einfach zu sehr. Und das schon seit sehr, sehr langer Zeit.
Offen gesprochen halt.



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