Wenn bei Apple plötzlich nichts mehr „neu“ ist – dann wird es spannend
Ein Blick auf Apples Mac-Menü sorgt für Aufsehen: Kein einziges Gerät ist aktuell als „neu“ markiert. Das ist bei Apple selten ein Zufall. Deutet alles auf baldige Updates hin? MacBook Air, MacBook Pro, iMac oder Mac mini könnten schon sehr bald eine neue Generation bekommen.

von | Feb. 6, 2026 | Dot

Manchmal sind es nicht die großen Keynotes, nicht die Leaks von irgendwelchen YouTubern und auch nicht die üblichen Gerüchteküchen, die auf etwas hindeuten. Manchmal reicht ein ganz banaler Blick auf die Webseite. Und genau so ein Moment ist es gerade bei Apple.

Wenn du aktuell auf die Apple Webseite gehst, oben im Menü auf Mac klickst und dir die Produktübersicht ansiehst, fällt etwas auf, das man bei Apple nicht oft sieht: Bei keinem einzigen Mac steht derzeit „neu“.

Kein „neu“ beim MacBook Air.
Kein „neu“ beim MacBook Pro.
Kein „neu“ beim iMac.
Nicht einmal beim Mac mini oder Mac Studio.

Und genau das ist der Punkt, an dem man als Technik-Mensch kurz stehen bleibt und sich denkt: Okay, was braut ihr da gerade aus Cupertino zusammen?

Apples „neu“-Label ist kein Zufall

Apple geht mit diesen Labels extrem strategisch um. „Neu“ verschwindet nicht zufällig, nicht aus Schlampigkeit und schon gar nicht, weil jemand im Webteam gerade Urlaub hat. Wenn dieses Label überall weg ist, dann heißt das in der Regel nur eines:
Die aktuelle Generation ist intern bereits abgeschrieben.

Apple betrachtet die Geräte offenbar nicht mehr als frisch genug, um sie aktiv als „neu“ zu markieren. Und historisch gesehen bedeutet das fast immer, dass Updates unmittelbar bevorstehen.

Welche Macs könnten als Nächstes dran sein?

MacBook Air – reif für den nächsten Schritt

Das MacBook Air läuft aktuell noch mit dem M4-Chip. Und ja, der ist gut. Sehr gut sogar. Aber Apple tickt nicht in „gut genug“, sondern in klaren Zyklen. Ein M5-Chip im Air wäre der logische nächste Schritt – effizienter, kühler, noch bessere Akkulaufzeiten. Genau das, wofür das Air steht.

MacBook Pro

Wenn Apple neue Chips einführt, dann oft zuerst im Pro-Segment. Ein M5 Pro oder M5 Max (oder wie auch immer Apple ihn nennen wird) im MacBook Pro wäre absolut erwartbar. Mehr Leistung, bessere Neural-Engine, noch stärkere GPU – perfekt für all jene, die ihr MacBook wirklich ausreizen.

Bis vor ein paar Tagen stand unter der Kategorie MacBook Pro noch Neu, wegen dem M5 im 14 Zoll MacBook Pro.

iMac und Mac mini – die leisen Kandidaten

Der iMac ist seit jeher Apples stiller All-in-One-Liebling. Kein Drama, keine riesigen Sprünge – aber doch unregelmäßig Updates. Der Mac mini ist ähnlich spannend. Er ist oft der erste Mac, der neue Chips in einem günstigen Paket bekommt. Wenn Apple hier etwas plant, dann meist ohne großes Tamtam – einfach plötzlich da.

Warum das alles gerade jetzt Sinn ergibt

Apple steht unter Druck – aber im positiven Sinn. Die M-Chips sind mittlerweile so gut, dass man neue Generationen nicht mehr mit „wow, alles doppelt so schnell“ verkaufen kann. Stattdessen geht es um Effizienz, KI-Leistung, Grafik und Integration ins gesamte Ökosystem.

Genau dafür braucht es neue Chips. Und neue Chips brauchen neue Macs.

Dass Apple die gesamte Mac-Palette aktuell ohne „neu“-Label präsentiert, wirkt wie die berühmte Ruhe vor dem Sturm. Kein Marketing-Feuerwerk, kein Countdown – einfach Stille. Und Apple liebt genau diese Art von Spannung.

Wenn Apple leise wird, sollte man genau hinschauen

Das hier ist kein Beweis, kein Leak und keine Garantie. Aber es ist ein starkes Indiz. Apple kommuniziert oft nicht mit Worten, sondern mit kleinen Details. Und wenn plötzlich kein einziger Mac mehr als neu gilt, dann ist das kein Zufall.

Ob MacBook Air, MacBook Pro, iMac oder Mac mini – irgendetwas kommt. Vielleicht bald. Vielleicht sehr bald.

Und wenn du gerade überlegst, dir einen Mac zu kaufen, dann gilt wie so oft bei Apple:
Noch ein bisschen Geduld könnte sich lohnen. 🍏💻

Daniel

Daniel, ein 80er-Jahrgang mit 90er-Jahre-Vibes aus dem Burgenland, hatte schon als Kind mehr Ideen, als die Tapeten Platz boten. Technologie fand er cooler als jedes Tamagotchi. Sein Plan: Die Welt ein bisschen bunter machen und dabei nicht auf zu viele Regeln achten.

verfasst von: <a href="https://offen-gesprochen.at/author/og_admin" target="_self">Daniel</a>

verfasst von: Daniel

veröffentlicht am: 6. Februar 2026

Daniel, ein 80er-Jahrgang mit 90er-Jahre-Vibes aus dem Burgenland, hatte schon als Kind mehr Ideen, als die Tapeten Platz boten. Technologie fand er cooler als jedes Tamagotchi. Sein Plan: Die Welt ein bisschen bunter machen und dabei nicht auf zu viele Regeln achten.

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